Das Leben proben – Theaterpädagogik in Vollzug und Resozialisierung

Finsterwalde und Jüterbog: „andere achten“
Fortbildung in Hütten/Thüringen
Stadtteilprojekt Silberhöhe
Kultur in Schule und Verein
Netzwerk Schule als sozialer Ort
Workshops für ModeratorInnen TheaterDialog
TheaterAktionsTage (TAT)

 


Das Leben proben – Theaterpädagogik in Vollzug und Resozialisierung

   

Jugendanstalt Raßnitz:
Maskentheater


Den Abschluss des 2007 begonnenen Projekts bildeten drei Tage mit dem Schwerpunkt Maskentheater. Die teilnehmenden Jugendlichen fertigten gemeinsam Gipsmasken an, über die sie sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit auseinandersetzen und mit denen sie sich im Anschluss über Improvisationen und Spiele in verschiedenen Rollen erproben konnten.

Ein TheaterDialog/Miteinander-Projekt


 

Jugendanstalt Raßnitz und Frauenvollzug der Justizvollzugsanstalt Halle I (Roter Ochse)
2007: Lotte und Anton

An beiden Orten startete die mehrwöchige Arbeit mit einer Aufführung der Aktionstheatergruppe Halle. Für die Arbeit in den Anstalten wurde ein ähnlicher künstlerisch-methodischer Ansatz entwickelt: zunächst entwarfen und bauten die Teilnehmenden eine lebensgroße Puppe – Lotte bzw. Anton.

Diese Puppe ist Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Figur und deren Geschichte. Auch Lotte und Anton sind inhaftiert, auch Lotte und Anton sind straffällig geworden. Mehr über sie ist nicht bekannt, alles weitere wird gemeinsam erarbeitet.
Lotte und Anton werden dann ProtagonistInnen der Stückhandlung und des Forums.
Sowohl im Roten Ochsen als auch in Raßnitz fanden anstaltsinterne und öffentliche Aufführungen statt: „Forumtheaterexperimente“.
Zum ersten Mal während unserer Theaterarbeit in Raßnitz wurden auch Angehörige der Teilnehmer zur öffentlichen Aufführung eingeladen, die sich aktiv an der Diskussion über Antons Geschichte und an der Probe von Veränderungsmöglichkeiten auf der Bühne beteiligten.

Ein TheaterDialog/Miteinander-Projekt gefördert vom Fonds Soziokultur und Lotto Sachsen-Anhalt

 

Halle 2007:
Fachtagung Sozialtherapie


„Herausforderungen der Sozialtherapie: Vielfalt – Einheitlichkeit – Perspektiven“ lautete der Titel der 11. Überregionalen Fachtagung der Sozialtherapeutischen Einrichtungen im Justizvollzug, veranstaltet von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Sozialtherapeutischen Anstalt der JVA Halle II. Teil des Tagungsprogramms: Projektpräsentation und Kurzworkshop zum TheaterDialog-Projekt in der Sotha im Oktober 2006.


 

Jugendanstalt Raßnitz 2006

Wer bin ich? Wie bin ich?
Ein dreitägiger TheaterDialog-Workshop für alle Darsteller und Beteiligten der bisherigen Projekte, die noch in der JA Raßnitz sind, fand im November
2006 statt. Mit Hilfe von Schauspieltechniken und selbst hergestellten Gipsmasken setzten sich die Teilnehmer mit ihrer eigenen Persönlichkeit auseinander.  Der Prozess wurde von Till Baumann und Katrin Wolf geleitet.
Nach Kennenlern- und Vertrauensübungen aus dem Theaterbereich wurden gegenseitig Gipsabdrücke für eine Halbmaske angefertigt. Das Spiel mit der eigenen Maske begann am zweiten Tag und forderte Aufmerksamkeit, eigene Körperwahrnehmung und Mut. „ Die Maske stirbt, wenn sie dem Willen des Darstellers unterworfen wird.“ (Keith Johnstone) Die Maske fordert ihre eigenen Bewegungen. Weniger sind Worte im Spiel gefragt, sondern das Ausschöpfen des Bewegungsradius des eigenen Körpers. Über Improvisationsübungen wurden verschiedene Rollen erprobt. Assoziationen und Darstellungen zu selbst ausgewählten Tieren und Pflanzen halfen bei der Suche nach den positiven Eigenschaften in Auseinandersetzung mit den eigenen Schwächen eines jeden Teilnehmers.  Dieser Prozess unterstützte das Finden einer individuell farblichen Gestaltung der Maske in zwei Schritten: von außen, so wie jeder gesehen werden möchte und von innen, so wie jeder sich selber sieht. Höhepunkt und Abschluss bildete eine von den Jugendlichen selbst gestaltete Ausstellung ihrer Masken innerhalb der Workshopgruppe.

Ein Projekt von Miteinander e.V. gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung und durch den Landespräventionsrat Sachsen- Anhalt.

„40° Fieber – ein Forumtheater- Experiment hinter verschlossenen Türen“
Es geht um Beats und Battles, um Briefe vom Gericht und Stress in der Familie, um Frust und den Umgang damit. Es geht um Joes Geschichte und um das, was vielleicht auch hätte anders laufen können. Diese Inszenierung ist ein Ergebnis eines weiteren Theaterprojekts: von Mai- Juli 2006 war es endlich wieder möglich, in der JA Raßnitz  die Theaterarbeit zu starten.

Till Baumann und Katrin Wolf erarbeiteten mit jugendlichen männlichen Inhaftierten  und Mitgliedern der Aktionstheatergruppe Halle eine ganz eigene Geschichte. Das Projekt bestand aus mehreren Arbeitsphasen. Ein Großteil der Teilnehmer brachte bereits Theatererfahrungen aus den vorherigen gemeinsamen Projekten mit. Dies machte sich besonders in der Zusammenarbeit der gesamten Gruppe bemerkbar und in der Motivation jedes Einzelnen, wieder eine eigene Inszenierung auf die „Bühne“ zu bringen. Im ersten Teil wurden mit Hilfe der Methoden des JO BLAGG Ansatzes Material für unsere Geschichte erspielt und gesammelt. Hierbei hatte jeder Jugendliche, die Möglichkeit bei der Beschreibung der fiktiven JO – Figur selbst erlebte für ihn wichtige Situationen einzubringen. Im zweiten Teil begann die Erarbeitung von zwei Forumtheaterszenen. Gemeinsam und im Austausch mit den Erfahrungen einiger Teilnehmer der Aktionstheatergruppe wurden aus Bildern konkrete Szenen erspielt. Daran schloss sich der Inszenierungsprozess an.
Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Berliner Choreographin Heike Kuhlmann gelang es, an mehreren Stellen tänzerische Elemente in die Inszenierung einfließen zu lassen und einige Darsteller in der Erarbeitung von Breakdance-Sequenzen zu unterstützen. Erstmalig übernahmen Jugendliche die Aufgaben der Bühnentechnik. Eine weitere Gruppe fertigte im Rahmen einer arbeitspädagogischen Maßnahme Elemente für das Bühnenbild an.
Die Inszenierung wurde vor anderen inhaftierten Jugendlichen aufgeführt, einen weiteren Auftritt gab es für Publikum von „draußen“.  Besonders interessiert waren die Darsteller an den Veränderungsvorschlägen von den Rappern der eastsidefamlee aus Halle, die im Publikum saßen.

Ein Projekt von Miteinander e.V., gefördert vom Fonds Soziokultur.


 

Sotha 2006

Die Justizvollzugsanstalt Halle II- Sozialtherapeutische Anstalt (Sotha) ist eine Behandlungseinrichtung für Straftäter mit einem besonderen Risikoprofil.
Erstmalig wurde es möglich eine Theaterwerkstatt in der Sotha durchzuführen.
Es gab bereits seit 2005 von beiden Seiten Bemühungen ein solches Projekt gemeinsam anzugehen. Eine Forumtheateraufführung, an der die Klienten der Einrichtung teilnahmen, war der Auftakt für unsere Theaterarbeit in der Anstalt. Anschließend konnten die Klienten über ihre Teilnahme entscheiden.
Thematisch arbeitete das Projekt zu den Zukunftsplänen- und ängsten der Teilnehmer, um in Vorbereitung auf das Leben außerhalb der Mauern neue Denkanstöße zu geben. Durch den Einsatz verschiedener Methoden des Ansatzes TheaterDialog hatten die Teilnehmenden ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Entscheidungsspielräume, um Situationen auszuwählen und sich gemeinsam auf die Suche nach Alternativen und Veränderungsmöglichkeiten zu machen. Till Baumann und Katrin Wolf leiteten den Theaterprozess. Für unsere Inszenierungsarbeit wurde die Leere der Werkhalle, in der die Szenen erspielt wurden, ein grundlegendes Element.

„Allein auf sich gestellt“ eine Inszenierung, die Situationen darstellte, kurz nachdem Otto die Gefängnismauern hinter sich lässt. Ottos Geschichte war ein Teil von jedem. Die Darsteller im Alter von 25-70 Jahren erprobten erstmalig auf diese Art und Weise das Theaterspiel und forderten das Publikum, andere Klienten, sowie externe ZuschauerInnen zum gemeinsamen Dialog heraus, um die aufgezeigten Situationen zu verändern.

Ein Projekt von Miteinander e. V.
gefördert durch die Stadt Halle über LOS des Europäischen Sozialfonds


 

Jugendanstalt Raßnitz 2004 / 2005

In mehreren Theaterprojekten in der Jugendanstalt Raßnitz wurde der Ansatz TheaterDialog in der Arbeit mit jugendlichen Inhaftierten im Rahmen einer Workshopreihe umgesetzt. Katrin Wolf und Till Baumann (unterstützt von Peter Igelmund und Ken Kupzok) arbeiteten mit Gruppen von Jugendlichen vor Ort. Auftakt bildeten Forumtheateraufführungen der Aktionstheatergruppe Halle für alle interessierten Jugendlichen – ein erster Theaterdialog. Die DarstellerInnen zeigten Szenen über Unterdrückung und Ohnmacht und gingen gemeinsam mit den Zuschauenden auf die Suche nach Veränderungsmöglichkeiten. Im Anschluss hieran begann die eigentliche Workshoparbeit. Die Jugendlichen erarbeiten Bilder und Szenen zu für sie relevanten Situationen aus ihrem Leben. Während des Workshops wurden sie mit Theater als kreativer Form der Auseinandersetzung mit ihren eigenen Themen vertraut und fanden die Inhalte, die sie inszenieren wollten. Im Juni und November 2004 sowie im November 2005 führten sie ihre Forumtheaterszenen vor einem Publikum von „drinnen“ und „draußen“ auf.

Der Workshop- und Probenprozess sowie die Aufführungen der jüngsten Forumtheater-Produktion „Wovon träumst du?“ fand mit einer gemischten Gruppe aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen von „drinnen“ (aus der JA Raßnitz) und „draußen“ (aus der Aktionstheatergruppe Halle) statt. Das Bühnenbild wurde in den Werkstätten der Anstalt angefertigt. Bestandteil der Produktion war eine Tanzperformance, bei deren Erarbeitung uns die Tänzerin und Choreographin Heike Kuhlmann unterstützte.

Bei der Arbeit in der Jugendanstalt arbeiten wir eng mit einem Sozialpädagogen, einer Psychologin sowie dem Haftanstaltsleiter zusammen.

Ein Modellprojekt in Sachsen-Anhalt von Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der Jugendanstalt Raßnitz und dem Landkreis Merseburg-Querfurt – Lokales Kapital für soziale Zwecke – gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds

Projektdokumentation (PDF) des ersten TheaterDialog-Projekts in der JA Raßnitz.

Sie benötigen den Acrobat Reader, der kostenlos heruntergeladen werden kann:

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Finsterwalde und Jüterbog, 2007: „andere achten“

TheaterDialog-Workshops mit SchülerInnen und öffentliche Forumtheateraufführungen im Rahmen der Friedensdekade der Evangelischen Kirche fanden im November 2007 in Finsterwalde und Jüterbog statt. An beiden Orten stand das Thema „andere achten“ im Mittelpunkt: Was bedeutet „andere achten“ in Finsterwalde bzw. Jüterbog, in welchen Situationen werden andere nicht geachtet? An beiden Orten entstanden Forumtheaterszenen, die sich mit Situationen rechtsextremer Dominanz im öffentlichen Raum auseinandersetzten und bei den öffentlichen Aufführungen lebhafte Diskussionen anregten.

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Fortbildung in Hütten/Thüringen

Das Bildungswerk Blitz e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Thüringen, der seit 1991 in den Kreisen Saale-Holzland und Saale-Orla in der Jugendarbeit und Jugendbildung tätig ist. Die Arbeit mit Jugendlichen in der Region ist zunehmend mit den Aktivitäten rechtsextremer Gruppierungen konfrontiert, insbesondere in Pößneck (weitere Informationen: Aktionsbündnis Courage). Das Netzwerk TheaterDialog wurde eingeladen, um in einer viertägigen Fortbildung den Blitz-MitarbeiterInnen theaterpädagogische Methoden für die Arbeit mit Jugendlichen zum Thema Zivilcourage zu vermitteln.

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Stadtteilprojekt Silberhöhe

Das Stadtteilprojekt „Unternehmen Arche Noah oder Ankunft in der vergessenen Stadt“ fand von Mai bis November 2004 im Rahmen des diesjährigen Themenjahres der Stadt Halle „Aufklärung durch Bildung“ statt. Organisiert wird es vom Deutschen Kinderschutzbund in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen. Mit der Silberhöhe feiert ein Stadtteil sein 25-jähriges Bestehen, der mit gravierenden sozialen Problemen und einer großen Abwanderungsbewegung zu kämpfen hat. Zahlreiche Wohnblocks werden abgerissen, das Bild des Stadtteils ändert sich rasant. Der derzeitige Umbauprozess verbindet neben großer Unsicherheit auch Chancen und die Hoffnung, die Wohn- und Lebensqualität auf der Silberhöhe nachhaltig zu verbessern.

Wir mischten uns mit verschiedenen Theateraktionen ein. Start war eine Forumtheateraufführung der Aktionstheatergruppe Halle vor der dem Kinder- und Jugendbegegnungszentrum.
Das anschließende Theaterprojekt „Hauptdarsteller im eigenen Leben“ baute auf einen zweitägigen Theaterwokshop auf. Wir gingen gemeinsam mit den Kinder und Jugendlichen auf die Suche nach Geschichten der Menschen in diesem Stadtteil. Mit den Mitteln des Theaters versuchten wir Fantasie und Realität, Reflexion und Handeln, Kreativität und Alltag zu verbinden.

Die Fluktuation der Jugendlichen war hoch, so dass wir immer wieder vor neuen Herausforderungen standen. Der Proberaum bot ihnen den Schutz, um über das Theater in einen Dialog über verschiedene Brennpunktthemen zu kommen. Wir trafen uns einmal wöchentlich im Oktober und November. Leider war das Projekt zeitlich befristet. Einer der Jugendlichen meinte zu uns während der Arbeit: „Vieles, was ich hier beginne und was mir wirklich Spaß macht, ist immer gleich wieder zu Ende. Ihr geht doch auch bald, so wie alle hier.“

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Kultur in Schule und Verein

Projekttage an Schulen
Im Rahmen des Projekts DOMINO wurde mit Unterstützung des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt anhand des Programms Kultur in Schule und Verein eine spezielle Konzeption für die Umsetzung des TheaterDialogs an Schulen entwickelt. Im Mai und Juni 2004 wurde TheaterDialog an Schulen mit Unterstützung des Programms Kultur in Schule und Verein in Kooperation mit dem Schulamt Weißenfels und dem Landkreis Merseburg-Querfurt an Merseburger Schulen durchgeführt. In diesem Rahmen wurden mehrere eintägige Workshops mit dem Titel Zivilcourage – Hauptdarsteller im eigenen Leben! angeboten.

Projekttage an Berufsbildenden Schulen
BbS Oschersleben

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Netzwerk Schule als sozialer Ort

Schule ist für junge Menschen einer der zentralen Lebensorte. Allerdings ist Schule bisher ein sehr stark in sich geschlossenes System. Die Kooperation zwischen Schule und Gemeinwesen weist große Defizite auf. Jugendliche haben wenig Möglichkeiten, an der Gestaltung dieses Lebensraums zu partizipieren. Es fehlen ihnen außerdem Erfahrungen selbstwirksamen Handelns: der Gestaltung des persönlichen sozialen Umfelds, Erprobungsmöglichkeiten und Perspektiven, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich gesellschaftlich einzubringen. Durch den Aufbau eines Netzwerks Schule als sozialer Ort soll die Kooperationskultur sehr unterschiedlicher Partner gefördert und verbessert werden. Ziel des Netzwerks ist es, Handlungsstrategien zu erarbeiten, wie Schule als ein Ort des Lernens und Lebens etabliert werden kann, an dem Schule und Gemeinwesen eng zusammen wirken. In die Gestaltung dieses Prozesses sollen alle Beteiligten (SchülerInnen, LehrerInnen, SchulleiterInnen, Eltern, Universität, Vereine) auf gleicher Ebene einbezogen werden. Die vom Netzwerk erarbeiteten Strategien sollen erprobt und evaluiert werden, um nachhaltige Veränderungen des Lebensortes Schule in Gang zu setzen.
An der Gestaltung des Prozesses „Schule als sozialer Ort“ in Halle beteiligten wir uns und stellten mit dem theaterpädagogischen Ansatz TheaterDialog kreative Methoden vor, mit denen Handlungsstrategien erprobt werden können. In Aufführungen und Workshops für SchülerInnen, Eltern, PädagogInnen und Studierende begaben wir uns auf die Suche nach Brennpunkten in Schule und Schulumfeld. Im Rahmen eines TheaterDialogs konnten individuelle Situationen transparent gemacht und inszeniert werden. Mit Hilfe von Forumtheater wurden Vorschläge zur Veränderung erprobt. Verschiedene theaterpädagogische Übungen und Spiele können nun im Unterrichtsprozess eingesetzt werden, um Themen verschiedener Fachbereiche mit den Schülern zu erarbeiten und zu diskutieren.
Der Aufbau des Netzwerks wird im Rahmen des Ideenwettbewerbs PERSPEKTIVE der Bundesinitiative „Wir ... hier und jetzt“ gefördert.
„Wir....hier und jetzt“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Demokratische Jugend.

Kontakt für das Netzwerk:
Projekt EmS
Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.
Tel: 0345 / 470 13 55
Fax: 0345 / 470 13 56
Mail: ems@freiwilligen.de
www.projektems.de

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Workshops für ModeratorInnen TheaterDialog

Für MultiplikatorInnen, die an der praxisbegleitenden DOMINO Fortbildungsreihe 2002/2003 teilgenommen hatten und in ihrer Praxis bereits mit TheaterDialog arbeiten, boten wir weitergehende fachliche Qualifizierungen an. Dabei sollte eine langfristige Zusammenarbeit dieser MultiplikatorInnen sowie der Erfahrungsaustausch ihrer Theatergruppen initiiert werden.


Ein Projekt von Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V., gefördert von Civitas, der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt und der Lotto Toto GmbH Sachsen-Anhalt.

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TheaterAktionsTage (TAT)

Open space Forumtheater
Die TheaterAktionsTage in Sachsen-Anhalt boten ModeratorInnen TheaterDialog und ihren Theatergruppen die Möglichkeit, in verschiedenen Workshops Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Im Rahmen eines Open Space zum Thema Forumtheater, der in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle stattfand, konnte sie sich intensiv mit dieser Theaterform auseinandersetzen.


Ein Projekt von Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V., gefördert von Civitas, der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt und der Lotto Toto GmbH Sachsen-Anhalt.

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