Till Baumann, Dipl.-Pädagoge, Theatermacher und Musiker. Auch aktiv im Paulo Freire Institut der Freien Universität Berlin und bei sabisa – performing change. Kultur- und Theaterpädagoge bei "DOMINO - Zivilcourage im Rampenlicht" 2002/2003. Künstlerische Leitung der Straßentheatergruppe "Piquete" 2000-2004 (Berlin). Workshops, Seminare und Fortbildungen zu emanzipatorischer Theaterpraxis und Politischem Aktionstheater in Europa und Lateinamerika. Lehraufträge an FU Berlin und HS Merseburg. Gefängnistheaterprojekte in Berlin und Sachsen-Anhalt. Forschte und lernte an Augusto Boals Zentrum des Theaters der Unterdrückten in Rio de Janeiro sowie zu Theater in der HIV/AIDS-Prävention im Südlichen Afrika. Studium der Erziehungswissenschaft, Lateinamerikanistik und Politikwissenschaft in Berlin. Entwicklungspolitisches Aufbaustudium am Seminar für Ländliche Entwicklung (Berlin). Veröffentlichungen u.a.: Von der Politisierung des Theaters zur Theatralisierung der Politik. Theater der Unterdrückten im Rio de Janeiro der 90er Jahre, Stuttgart 2001; HIV/AIDS Prevention in the Agricultural Sector in Malawi. A study on Awareness Activities and Theatre, Berlin 2001.
weitere Informationen: www.tillbaumann.de

Für mich wird Theater dann besonders spannend, wenn es Wirklichkeiten in Frage stellt. Theater kann uns auf der Suche nach Alternativen zum Bestehenden unterstützen und eine – wunderschöne – Sprache sein, in der wir scheinbar Selbstverständliches hinterfragen können. Die Realität muss nicht so sein wie sie ist. Theater gibt uns die Möglichkeit, ihre Veränderung zu proben.